LMS – Licht Management System

Ein Lichtmanagementsystem bietet über die Reduzierung des Energieverbrauches hinaus natürlich weitere Möglichkeiten. Hierbei handelt es sich vielmehr um eine zukunftsorientierte Technologie, die das Wohlbefinden, die Sicherheit und damit auch die Lebensqualität der Bürger deutlich verbessern kann. Bedarfsgerechte und individuelle Lichtsteuerung, Monitoring, Fehlermeldungen und Protokollieren vereinfachen die Verwaltung und Wartung der Beleuchtungsanlagen. Dabei kann die Beleuchtung auch mit anderen Systemen verknüpft oder auch externe Signale eingebunden werden.

 

Smart City

„SmartCity“ ist der hierfür verwendete Begriff und meint gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, Vernetzung verschiedener Systeme und Sammeln von Daten zur Optimierung urbaner Räume. Ein Teil von SmartCity ist also die Beleuchtung und deren Lichtmanagementsystem.

 

Die Beleuchtung im Blick

Basis des Lichtmanagementsystems ist eine Software, die die gesamte Beleuchtung einer Stadt steuern kann. Hierbei werden die einzelnen Lichtpunkte übersichtlich in einer Karte dargestellt und können jederzeit individuell oder in Gruppen ausgelesen oder angepasst werden. Die Brennstunden und Verbräuche werden protokolliert und können über einen Bericht exportiert und dokumentiert werden. Das System generiert auch Fehlermeldungen, die sofort eine Störung anzeigen. Die Verwaltung der Software auf dem zentraler Server spart darüber hinaus die Netzwerkpflege oder aufwendige IT-Infrastruktur für den Betreiber. Die 128bit Verschlüsselung sowie ein zusätzliches Passwort sichern das Netzwerk gegen Fremdeingriffe ab.

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 Drahtlose Kommunikation

Die Verbindung bzw. Kommunikation wird über ein drahtloses Mesh-Netzwerk sichergestellt und benötigt keine zusätzliche Steuerleitungen im Erdreich. So kann die Lichtsteuerung auch in vorhandene Netze einfach integriert werden. Aufgrund der Reichweite wird das Signal nicht nur an einen Teilnehmer sondern gleich an mehrere gesendet (die Anzahl ist abhängig von den örtlichen Begebenheiten). So kann das Signal zum Beispiel nicht durch eine zertrennte Erdleitung unterbrochen werden. Sollte ein Teilnehmer nicht reagieren sucht sich das Signal im Funknetzwerk sofort eine „Umleitung“.

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Licht wann und wo es gebraucht wird

Die Integration von Sensoren hilft dabei die Beleuchtung zu optimieren, ohne das der Komfort oder die Sicherheit reduziert werden müssen. So kann zum Beispiel durch integrierte Bewegungssensoren die Beleuchtung auf einen Minimalwert abgesenkt werden. Wenn nun einer der Sensoren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Fahrräder oder Autos erfasst, wird die Beleuchtungsstärke auf einen definierten Wert erhöht. Gleichzeitig wird an vorher definierte Nachbarleuchten der Befehl gesendet das Gleiche zu tun, um so eine gleichmäßige Beleuchtung in den Straßen zu gewährleisten. Weitere Möglichkeit ist die Integration von externen Sensoren wie z.B. Dämmerungsschalter, Uhren, Wettersensoren, Induktionsschleifen oder Verkehrssysteme. Hierdurch wird die Beleuchtung noch besser an die wechselnden Bedingungen angepasst.

Gerade die Vielfalt an Möglichkeiten und die hohe Flexibilität macht ein modernes Lichtmanagementsystem aus. Gerne beraten wir Sie bei Ihrer SmartCity Lösung.